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Schaffhausen: Weihnachten ist vorbei January 2, 2009 22:08:42Sankt Gallen/Kanton Schaffhausen (29.12.2008) - Am vergangenen Wochenende war es dann mit der Ruhe vorbei und der Alltag kehrte zurück. Mehrfach musste wegen häuslicher Gewalt, Schlägereien, Sachbeschädigungen, Einbrüchen und Fahrens in angetrunkenem Zustand ausgerückt werden.
Nach durchwegs ruhigen und nur durch das Unwetter vom 26.12.2008 gestörten Weihnachten wurde die Schaffhauser Polizei bereits am Samstag und Sonntag wieder mehrfach gebraucht. Eine Auswahl der Einsätze des Wochenendes präsentiert sich folgendermassen:
In zwei Fällen musste wegen häuslicher Gewalt ausgerückt werden: In einem Fall bedrohte ein 56-jähriger Kosovare seine Frau und die Kinder mit einem Messer. Nach einer Nacht in Polizeigewahrsam wurde der Mann mit einer Wegweisungsverfügung belegt und wieder entlassen, weil keine Anhaltspunkte vorhanden waren, dass er hätte in Untersuchungshaft genommen werden können. Er wird sich die nächsten 14 Tage nicht mehr nach Hause begeben dürfen, sondern muss sehen, dass er andernorts unterkommt.
In einem anderen Fall meldete sich eine junge Frau und gab an, dass Sie seit einiger Zeit von ihrem Mann, einem 31-jährigen Kosovaren, geschlagen und vergewaltigt werde. Der Mann wurde in Untersuchungshaft genommen.
Am Samstagabend meldete sich ein Ehepaar aus Schaffhausen und gab an, dass Einbrecher ihr Haus heimgesucht und teilweise durchsucht hatten. Der oder die Diebe hatten sich durch Aufbrechen des Küchenfensters Zutritt zum Haus verschafft.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es in Schaffhausen zu mehreren Schlägereien, wobei eine Person leicht am Kopf verletzt worden ist. Ein junger Herr konnte es zudem nicht lassen, die Polizisten während einer Kontrolle einer Drittperson fortwährend zu stören und mit Kraftausdrücken zu titulieren. Er musste zur Kontrolle auf die Polizeistation mitgenommen werden.
Am frühen Sonntagmorgen meldete ein besorgter Familienvater aus einer Landgemeinde seine 16-jährige Tochter als vermisst. Sie war aus dem Ausgang nicht zurückgekehrt. Gegen neun Uhr konnte der Vater dann Entwarnung geben: Seine Tochter meldete sich zurück. Sie hatte vergessen ihre Eltern über ihre verspätete Heimkehr aus dem Ausgang zu informieren.
Am Sonntagabend ging die Meldung ein, dass bei einem Busshäuschen in der Sommerwies alle fünf Scheiben gewaltsam eingetreten worden waren. Bereits am Tag zuvor wurde aus Stein am Rhein eine weitere Sachbeschädigung am Bahnhofgebäude gemeldet. Am frühen Montagmorgen wurde in der Altstadt eine Schaufensterscheibe von zwei polizeilich bekannten jungen Männern auf dem Nachhauseweg eingeschlagen.
Auch auf den Strassen hatte die Schaffhauser Polizei alle Hände voll zu tun: Zwei Autofahrer – eine 22-jährige Schweizerin und ein 37-jähriger Deutscher – wurden mit über einem Promille auf der Heimfahrt erwischt. Am frühen Sonntagmorgen wurde ein 37-jähriger Deutscher auf der J15 im „Tiefflug“ angehalten: er war – nach Abzug der Messtolleranz – mit 35 km/h zu schnell unterwegs und musste sein Fahrzeug gleich stehen lassen und nach entsprechender Einvernahme zu Fuss nach Hause. - [Read more] |
2009 droht dramatischer Anstieg der Arbeitslosigkeit January 2, 2009 22:08:42Sankt Gallen (29.12.2008) - Der Ausblick auf das Jahr 2009 ist relativ düster. Experten erwarten, wenn überhaupt, ein bescheidenes Wirtschaftswachstum von weit unter 1%. Gleichzeitig droht in der Schweiz ein Anstieg der Arbeitslosigkeit. Trotzdem dürften die Löhne gesamthaft gesehen um real 1% wachsen.
Die Experten sind sich einig, dass die Arbeitslosigkeit tendenziell zunehmen wird.Bilaterale Verträge mit der EU und die Personenfreizügigkeit werden in Zukunft immer mehr Eidgenossen in die Arbeitslosigkeit stürzen.Selbst für Schulabgänger der kommenden Jahre dürfte es immer schwerer werden noch adäquate Ausbildungsplätze zu finden.
Das Staatsekretariat für Wirtschaft (SECO) hegt die Befürchtung, dass die Zahl der Arbeitslosen in der Schweiz bis Ende 2009 um rund 40000 Personen steigen könnte. Bis Ende des Jahres 2009 könnte sich die Arbeitslosenquote demnach auf 3,5% erhöhen, sollte das Wirtschaftswachstum unter 1% fallen. Diese Quote entspricht rund 140000 Arbeitslosen.Ein weiterer Anstieg der Quote ist für die kommenden Jahre zu erwarten.
Anfang November waren in der Schweiz mit 2,5% etwas mehr als 100000 Menschen ohne Arbeit. Erstaunlicherweise beklagte sich die Schweizer Wirtschaft noch im Lauf des Jahres 2008 über einen Fachkräftemangel. Weil Spezialisten in der Schweiz nicht zu finden waren, suchten sie die Unternehmen im Ausland. Das zeigt, dass die Arbeitslosenquote nach 4 Jahren Hochkonjunktur auf einem Sockel angelangt war und die offenen Stellen nicht mit den bestehenden Arbeitslosen besetzt werden konnten.
Einzig allein schweizer Unternehmer können sich in den nächsten Jahren freuen. Durch die bilateralen Verträge mit der EU können sie immer mehr Arbeitsplätze ins Ausland verlagern oder ausländische Arbeitnehmer zu Dumpinglöhnen einstellen und so günstiger produzieren und die Produkte dann zu überhöhten Preisen in der Schweiz verkaufen.Das steigert nicht nur den Reingewinn der Unternehmen, sondern lässt auch die Privat-Kontostände der Unternehmer explodieren. - [Read more] |
Gaza: Internationale Wirtschaftsblockade Israels gefordert January 2, 2009 22:08:41Sankt Gallen/Moskau (29.12.2008) - Die Weltgemeinschaft soll nach den Angriffen der israelischen Luftwaffe auf den Gaza-Streifen die Wirtschaftsblockade gegen Israel verhängen.
Das erklärte Semjon Bagdassarow, Mitglied des Auswärtigen Ausschusses der russischen Staatsduma, am Montag in Moskau. "Man muss mit dem Liebäugeln mit diesem Land aufhören. Es ist an der Zeit, Israel ökonomisch zu isolieren", forderte der Parlamentarier. Als eine weitere Maßnahme schlug er den Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit Israel durch mehrere zur UNO gehörende Länder.
Das Ziel der vor drei Tagen begonnenen Operation der Israelis besteht nach dessen Angaben darin, die Palästinenser, hauptsächlich Vertreter der radikal-islamischen Bewegung Hamas, zur Einstellung des Raketenbeschusses israelischer Grenzgebiete zu bewegen. "Aber dafür darf der jüdische Staat keine groß angelegten Bombeneinsätze gegen die friedliche Bevölkerung im Gaza-Streifen fliegen", sagte Bagassarow.
"Israel wird nicht in der Lage sein, die Hamas zu verhichten, denn die Hamas ist eine Ideologie. Und mit ihren Handlungen machen die Israelis diese Ideologie nur stärker, was das Gefährlichste ist." Zur Lösung des Problems habe Israel vor allem die Unabhängigkeit Palästinas und die Grenzen des künftigen palästinensischen Staates auf der Grundlage entsprechender internationaler Resolutionen anzuerkennen. "Solange Israel das nicht tut, wird das Problem weiter bestehen."
Bagdassarow verglich das Vorgehen der Israelis gegen die Hamas mit Methoden, die der georgische Präsident Michail Saakaschwili gegen Südossetien angewandt hatte. "Israel gehört neben der Ukraine und den USA zu den drei Ländern, die dem Regime Saakaschwili bei der Vorbereitung der Aggression gegen Südossetien am meisten geholfen haben", erinnerte der Politiker Israel müsse unverzüglich zum Frieden gezwungen werden. Aber das solle nicht mit militärischen Mitteln, sonden vor allem mit Wirtschaftssanktionen gemacht werden, sagte der Parlamentarier. - [Read more] |
Calmy Rey plant Feldzug gegen Piraten January 2, 2009 22:08:41Sankt Gallen/Bern (29.12.2008) - Der Bundesrat prüft die Möglichkeit der Entsendung von Militärs zum Kampf gegen die Piraten an der somalischen Küste.
"Nachdem der er eine prinzipielle Entscheidung über die Möglichkeit des Anschlusses der Schweiz an die Operation ‚Atalanta, die die Europäische Union vornimmt, getroffen hatte, begann das EDA mit der Ausarbeitung eines konkreten Plans für die schweizerische Teilnahme", schreibt die Zeitung "Tribune de Geneve" unter Hinweis auf Quellen im Ministerium.
Dem Blatt zufolge sieht dieser Plan die Möglichkeit der Unterbringung von zehn bis 20 Militärs aus einer Einheit der Armeeaufklärung im Stützpunkt in Djibutti vor.
"Diese Armeeangehörigen werden in Gruppen von je fünf bis sieben Mann mit ausländischen Hubschraubern zu schweizerischen Schiffen gebracht, die die gefährliche Zone im Golf von Aden passieren. Im Falle einer Drohung durch Piraten werden sie das Warnfeuer eröffnen und es nötigenfalls auf die Motoren der Piratenschnellboote verlegen müssen. Im äußersten Fall können die Piraten selbst das Ziel sein", schreibt die Zeitung.
Dieser Plan wird, so die Ausgabe, bei weitem nicht von allen gebilligt und unterstützt.
"Es ist zu gefährlich, an Bord von Handelsschiffen Waffen zu haben", sagte Claude Diday, ein Vertreter der Vereinigung der schweizerischen Schiffseigentümer, gegenüber der Zeitung.
Ein anderer Vertreter, der nicht genannt werden wollte, bezeichnete sogar die Idee der Entsendung von schweizerischen Militärs als absurd und hob unter anderem hervor, dass ein Schusswechsel zwischen Soldaten und Piraten zu einem Brand an Bord führen könne.
Der Plan des Außenministeriums hat auch unter den Parlamentariern nicht wenig Gegner, von denen die einen an den Kampfeigenschaften der schweizerischen Soldaten zweifeln und die anderen die Idee der Entsendung von schweizerischen Militärs ins Ausland überhaupt für falsch halten.
Hintergrund des Entsendungswunsches ist, die Eidgenossen daran zu gewöhnen schweizer Militärs zukünftig weltweit an Kampfhandlungen teilnehmen zu lassen.Eine "Step by step" Strategie wie in Deutschland nach der Wiedervereinigung, soll die Bürger überrumpeln und so den Weg für Kampfeinsätze ebnen.Auch die von den linken Parteien angestrebte NATO Mitgliedschaft der Schweiz, spielt hier eine entscheidende Rolle.Der Neutralitätsgedanke scheint in der Schweiz endgültig begraben und abgeschafft.
Was das Verteidigungsministerium betrifft, so hat es, wie die Zeitung betont, bisher keine offizielle Position zu dieser Frage geäußert. - [Read more] |
Gaza: Zahl der Opfer auf 360 gestiegen January 2, 2009 22:08:40Sankt Gallen/Tel Aviv (30.12.2008) - Bei den neuesten Luftangriffen der israelischen Fliegerkräfte auf den Gaza-Streifen sind in der Nacht zum Dienstag mindestens zehn palästinensische Bürger ums Leben gekommen, 40 weitere wurden verletzt.
Wie Augenzeugen berichten, sind die Raketenschläge der israelischen Fliegerkräfte hauptsächlich auf Regierungsgebäude in der Stadt Gaza gerichtet.
In den drei Tagen der israelischen Militäroperation gegen die Hamas wurden rund 360 Menschen getötet und mehr als 1 500 verletzt.
Die Hamas-Milizen erwidern die Luftangriffe mit Raketen- und Granatenbeschuss des israelischen Territoriums. Am Montag wurden mehr als 80 Raketen abgeschossen. Dabei kamen drei Israelis ums Leben. Die Zahl der Verletzten wird auf 35 bis 40 geschätzt.
Eine der vom Gaza-Streifen abgeschossenen Raketen stellte mit rund 40 Kilometern Flug einen neuen Rekord für die palästinensischen Geschosse auf und schlug in der Nähe der Stadt Yavne ein, wo sich das Zentrum für Nuklearforschungen befindet. Es gab keine Toten und Verletzten.
Innerhalb der Reichweite der palästinensischen Raketen leben mehrere Hunderttausend Israelis. Es handelt sich dabei unter anderem um die Städte Ashdod mit 200 000 und Ashkelon mit 100 000 Einwohnern. In diesem Bereich gilt der "Notstandsmodus der Staatswirtschaftsleitung", der der Armee das Recht gibt, die Öffnungszeiten von Geschäften und sozialen Einrichtungen sowie die Termine und die Dauer der öffentlichen Veranstaltungen zu bestimmen. Diese Gebiete sind für alle bis auf die Ortseinwohner und die bewaffneten Strukturen gesperrt.
Israel konzentriert Heer-, Artillerie- und Panzerverbände an der Grenze der Enklave und hat eine Teilmobilmachung von Reservisten verkündet. - [Read more] |
Oberengadin: Kantonspolizei warnt vor lebensgefährlichem Vergnügen January 2, 2009 22:08:40Sankt Gallen/Kanton Graubünden-Oberengadin (30.12.2008) - Die Kantonspolizei Graubünden warnt die Bevölkerung und die Feriengäste davor, die Oberengadiner Seen als Freizeitgelände zu benutzen.
Wie bereits im letzten Jahr zwischen Weihnachten und Neujahr laden die Seen auch jetzt wieder zu Aktivitäten wie Eislauf oder Spaziergängen ein. Die Eisbeschaffenheit auf den Seen ist jedoch derzeit für solche Vergnügen absolut ungeeignet. An manchen Stellen sind sie noch gar nicht gefroren und an weiteren Orten ist die Eisschicht nur sehr dünn.
Die Gefahr, einzubrechen, ist äusserst gross, weshalb das Betreten der Oberengadiner Seen zurzeit lebensgefährlich ist.
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Lötschberg-Basistunnel bereit für Fahrten bis 250 km/h January 2, 2009 22:08:40Sankt Gallen/Bern (30.12.2008) - Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat nach Prüfung der von der BLS AG als Betreiberin des Lötschberg-Basistunnels (LBT) eingereichten Nachweise nun auch die Sicherungsanlagen und damit den gesamten Tunnel für Fahrten mit einer Höchstgeschwindigkeit von 250 Kilometer pro Stunde freigegeben.
Das BAV hatte am 6. Dezember 2007 die Betriebsbewilligung für die Aufnahme des fahrplanmässigen Vollbetriebs im Lötschberg-Basistunnel erteilt. Da für die Sicherungsanlagen verschiedene Nachweise für höhere Geschwindigkeiten noch nicht vorlagen, wurde die Maximalgeschwindigkeit vorerst auf 200 km/h beschränkt. Die BLS AG hat in der Folge die erforderlichen Nachweise erbracht. Damit war die Voraussetzung erfüllt, um die vom Bundesrat für diese Neubaustrecke vorgegebene Geschwindigkeit von 250 km/h freizugeben.
Eisenbahnverkehrsunternehmungen, welche auf der Lötschberg-Basisstrecke mit dieser erhöhten Geschwindigkeit verkehren wollen, haben ihrerseits vorgängig nachzuweisen, dass ihre Fahrzeuge dafür geeignet sind.
Im ersten Betriebsjahr haben über 33000 Züge die Lötschberg-Basisstrecke befahren. Die Verfügbarkeit der Infrastruktur erwies sich dabei mit über 99,8 % als sehr hoch. Rund 450 Züge mussten über die Bergstrecke geleitet werden. Die Gründe hierfür lagen in den meisten Fällen auf der Fahrzeugseite. - [Read more] |
Hoher Kasten: Mann abgestürzt und gestorben January 2, 2009 22:08:39Sankt Gallen (30.12.2008) - Am Dienstagmittag (30.12.08) stürzte ein 55-jähriger Mann vom Hohen Kasten ab. Er konnte von der Heli Linth nur noch tot geborgen werden.
Kurz nach 12.30 Uhr ging der Mann vom Hohen Kasten Richtung Kastensattel. Auf dem Weg dürfte er ausgerutscht und rund 40 Meter in die Tiefe gestürzt sein.
Die Bergrettung Appenzell wurde zur Unterstützung für die Bergung beigezogen. - [Read more] |
Inkraftsetzung der Änderung des Bürgerrechtsgesetzes January 2, 2009 22:08:39Sankt Gallen/Bern (30.12.2008) - Die Gesetzesänderung beruht auf der Parlamentarischen Initiative des alt-Ständerats Thomas Pfisterer und entspricht dem Gegenvorschlag zu der am 1. Juni 2008 abgelehnten Volksinitiative "Für demokratische Einbürgerungen".
Ein ablehnender Einbürgerungsentscheid ist gemäss neuem Gesetz zu begründen und die Kantone haben Gerichtsbehörden einzusetzen, die als letzte kantonale Instanzen Beschwerden gegen ablehnende Entscheide über die ordentliche Einbürgerung beurteilen.
Zudem sieht das Bürgerrechtsgesetz neu vor, dass die Kantone dafür sorgen müssen, bei der Einbürgerung die Privatsphäre der betroffenen Person zu beachten. - [Read more] |
USA: Schwerer Einbruch des Einzelhandels befürchtet January 2, 2009 22:08:39Sankt Gallen/Washington (30.12.2008) - Der Fest-Verkauf, der den Geschäften in den USA etwa 40 Prozent des Jahresgewinns bringt, hat die amerikanische Einzelhandelsindustrie nicht retten können.Experten prognostizieren die Schließung einer Rekordzahl von Geschäften.Das teilen amerikanische Massenmedien mit.
"Der wesentlichste Rückgang der Verbraucherausgaben in den letzten Jahrzehnten und die Schließung von 1000 Geschäften und Handelszentren können die Landschaft des Einzelhandels ändern", betont die Website des TV-Kanals MSNBC.
Nach Angaben der Organisation ShopperTrak RCT Corp., die 50 000 Geschäfte beobachtet, werden die Verkäufe im November und Dezember dieses Jahres um 2,3 Prozent zurückgehen und sich der Käuferstrom gleich um 16 Prozent verringern.
Als erste litten die Möbelgeschäfte unter der Finanzkrise. Viele davon können die Möbel sogar nicht einmal mit Preisermäßigungen verkaufen.Nach den Möbelgeschäften begannen die Probleme auch bei den Konfektions- und Elektronikgeschäften. Der Umfang des Elektronikverkaufs in den USA ging im November und Dezember um 27 Prozent zurück.
Laut Burt Flickinger, Direktor der Consultingfirma Strategic Resource Group, werden in diesem Jahr 160 000 Geschäfte und 2009 bereits 200 000 Geschäfte geschlossen.Seiner Prognose nach werden im März und April 2000 bis 3000 große Handelszentren geschlossen.
Nach Angaben der Consultingfirma AlixPartners LLP sehen sich 25,8 Prozent der 182 Einzelhandes-Großunternehmen ernsthaften Finanzproblemen gegenüber oder werden in den Jahren 2009 bis 2010 an der Schwelle des Bankrotts stehen. - [Read more] |
Unerwartet hohe Lebensdauer von US-Marsfahrzeugen January 2, 2009 22:08:38Sankt Gallen (31.12.2008) - Die US-Marsfahrzeuge Spirit und Opportunity haben die Erwartungen der NASA bezüglich ihrer Lebensdauer weit übertroffen.
Die ursprünglich für einen dreimonatigen Einsatz gedachten Fahrzeuge arbeiten bereits seit fünf Jahre störungsfrei.Das geht aus einer Mitteilung des stellvertretenden NASA-Forschungschefs Ed Weiler hervor.
"Die Steuerzahler waren zunächst darüber informiert worden, dass die Hauptaufgabe des Programms ein dreimonatiger Einsatz (der Marsfahrzeuge) war. Die Zwillinge (Spirit und Opportunity) haben fast 20 Mal länger gearbeitet. Das bedeutet einen tollen Investitionsgewinn in unserer schwierigen Zeit", so Weiler.
Spirit war am 3. Januar 2004 auf dem Mars gelandet. Ihm folgte 21 Tage später Opportunity.
Die beiden Marsfahrzeuge haben in den zurückliegenden fünf Jahren zahlreiche Entdeckungen gemacht. Sie schickten rund 250 000 Fotobilder von der Oberfläche des Roten Planeten, legten insgesamt 21 Kilometer zurück und übermittelten 36 Gigabyte Informationen zur Erde.
Laut dem Projektleiter John Callas vom Labor für Strahlantriebe (JPL) der NASA in Kalifornien sind die beiden Marsfahrzeuge außerordentlich robust, wenn man die täglichen extrem hohen Belastungen bei ihrem Betrieb berücksichtigt.
Callas merkte zugleich an: "Wir sind uns dessen bewusst, dass eines der Hauptbauteile in dem einen oder anderen Marsfahrzeug jederzeit ausfallen kann."
Die Forscher befürchten unter anderem ein Versagen der Solarbatterien der Marsfahrzeuge wegen Staubansammlung auf den lichtabsorbierenden Platten. Eine unerwartete Hilfe sei vom Marswind gekommen, der den Staub von den Solarplatten weggefegt habe, hieß es.
Doch die Nasa-Fachleute können hierbei nicht auf den Marswind bauen: Die Solarplatten von Spirit waren zuletzt vor eineinhalb Jahren vom Wind gereinigt worden und können nun das Marsfahrzeug nur noch spärlich mit Strom versorgen.
Laut seinem Forschungsprogramm soll Spirit eine Strecke von 183 Metern von seinem bisherigen Aufenthaltsort zurücklegen und einen Krater untersuchen, der sich infolge eines Vulkanausbruchs gebildet hatte.
Opportunity, das vor vier Monaten den Krater Viktoria verlassen hat, ist jetzt zum Krater Endeveaour mit einem Durchmesser von 22 Kilometern unterwegs. - [Read more] |
Kanton Bern: Mann tot aufgefunden January 2, 2009 22:08:38Sankt Gallen/Kanton Bern-Beatenberg (30.12.2008) - Am Dienstag, 30. Dezember 2008, etwa um 1000 Uhr, haben Strassenmeister bei der STI-Haltestelle „Geisskilche“, in der Nähe der Zufahrt zum Kieswerk Balmholz (Gemeinde Beatenberg) einen Mann tot aufgefunden.
Die Bergung im sehr steilen Gelände erwies sich als äusserst schwierig; schliesslich konnte die Leiche im Verlaufe des Nachmittags terrestrisch geborgen werden.
Die bisherigen Erkenntnisse lassen noch keine konkreten Aussagen zu. Für die Untersuchungsbehörden kann im jetzigen Zeitpunkt ein Tötungsdelikt jedoch nicht ausgeschlossen werden.
Die Kantonspolizei in Thun, Telefon 033 227 61 12, ersucht Personen, die sachdienliche Hinweise machen können, sich mit ihr in Verbindung zu setzen. Insbesondere interessiert, ob allenfalls in der Zeit vom 27. Dezember 2008, abends bis zum 30. Dezember 2008, morgens Fahrzeuge oder Personen bei der Fundstelle aufgefallen sind. - [Read more] |
Nahost-Konflikt: EDA wirft Israel schwerwiegende Verletzung des humanitären Völkerrechts vor January 2, 2009 22:08:37Sankt Gallen/Bern (31.12.2008) - Das EDA fordert die sofortige Einstellung der Gewalt, welche die Not der betroffenen Zivilbevölkerung noch weiter verschärft. Die Humanitäre Hilfe des Bundes ist bereit, die Unterstützung an ihre Partnerorganisationen im Gazastreifen, insbesondere an das UNRWA und das IKRK, zu verstärken.
Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) verfolgt mit Besorgnis die Situation im Gazastreifen. Angesichts der prekären humanitären Lage, insbesondere was die Behandlung von Verletzten und die Nahrungsmittelversorgung betrifft, ist es bereit, seinen Partnern vor Ort unverzüglich Mittel zur Verfügung zu stellen. Es ruft gleichzeitig alle Parteien auf, dafür zu sorgen, dass die Verletzten angemessen behandelt und wenn nötig evakuiert werden.
Das grösste Hindernis in diesem Konflikt, der innerhalb von drei Tagen mehrere Hundert Tote und Verletzte gefordert hat, stellt der Zugang zu den zivilen Opfern dar. Gegenwärtig sind nur einige wenige internationale Akteure im Gazastreifen in der Lage, Hilfe zu leisten, zu ihnen gehören das Hilfswerk für Palästinaflüchtlinge der Vereinten Nationen (UNRWA) und das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (IKRK).
Für das EDA stellen die jüngsten Ereignisse eine ernsthafte Verletzung des humanitären Völkerrechts dar, das insbesondere die Gewaltanwendung an der Zivilbevölkerung verbietet. Es bedauert zudem die Bombardierung eines Gebäudes, in dem sich die Räumlichkeiten eines seiner Partner in Gaza befinden, dabei entstand Sachschaden.
Die Schweiz leistet seit mehreren Jahren humanitäre Hilfe zugunsten der Zivilbevölkerung im Gazastreifen, im Westjordanland und in Ostjerusalem. 2008 belief sich die Hilfe auf 12 Millionen Franken. Die Humanitäre Hilfe des Bundes stellt nun unverzüglich nebst den bereits vorgesehenen 4 Millionen Franken zusätzliche finanzielle Mittel für das UNRWA und das IKRK zur Verfügung.
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Waffenruhe ?: Israel bombt weiter January 2, 2009 22:08:37Sankt Gallen/Tel Aviv (31.12.2008) - Israelische Fliegerkräfte haben am Dienstag ein Tunnelsystem an der Grenze des Gazastreifens und Ägyptens angegriffen.
Wie der Armee- und Polizeipressedienst am Mittwoch mitteilte, wurden diese Tunnel für den Transport von Waffen und für die Verlegung von Milizen verwendet."Die Tunnel haben eine wichtige Rolle bei der Versorgung der Hamas gespielt", hieß es in der Mitteilung.
Neben den Tunneln wurden am Dienstag mindestens 30 Ziele im gesamten Gazastreifen angegriffen, darunter 12 Raketenstartvorrichtungen, ein Kraftfahrzeug, das Raketen transportiert hat, mehrere Waffenwerkstätten, Frontstellungen der Hamas sowie führende Hamas-Vertreter persönlich.
Nach Angaben der palästinensischen Seite wurden im Laufe des vergangenen Tages rund 15 Einwohner, unter anderem auch Kinder, getötet. Insgesamt kamen nach dem Beginn der israelischen Operation mehr als 380 Palästinenser ums Leben.
Die Luftangriffe der Israelis werden mit einem Raketenbeschuss des Südens Israels erwidert. Eine Rakete schlug am Dienstag in der Stadt Beer Sheva ein, 40 Kilometer östlich vom Gazastreifen. Erneut beschossen wurden die Städte Ashkelon, Ashdod und Sderot. Mehrere Personen wurden dabei leicht verletzt.
Seit dem Beginn der Operation kamen vier Einwohner Israels ums Leben. - [Read more] |
Rückblick 08: Siegeszug der Notebook-Winzlinge January 2, 2009 22:08:36Sankt Gallen/Bern/Wien/Berlin (31.12.2008) - Der große Trend des abgelaufenen Jahres 2008 waren zweifelsohne die Netbooks. Verschiedene Hersteller entdeckten die abgespeckten Notebook-Winzlinge als Umsatzbringer und Image-Asset.
Vorreiter Asus hatte mit dem ersten Gerät dieser Laptopklasse bereits im Vorjahr für einen medialen Hype gesorgt. In Deutschland war der EeePC allerdings erst ab Februar 2008 im Handel erhältlich. Darüber hinaus legte das Unternehmen mit weiteren Modellen nach und produzierte unter anderem Versionen mit größeren Bildschirmen. Apple brachte mit dem Macbook AIR ebenfalls ein ultraportables Notebook auf den Markt, verwehrt sich bislang aber noch dem Trend zu den Netbook-Winzlingen.
Blu-ray gewinnt DVD-Erbfolgekrieg Der erste Kampf im Elektronikbusiness hieß 2008 "Sony gegen Toshiba" bzw. „Blu-ray gegen HD-DVD“. Der DVD-Erbfolgekrieg ging im Februar nach intensivem Lobbying bei den großen Filmstudios an Sony und dessen Blu-ray-Format. Toshiba kündigte an, die Produktion der HD-DVD zu beenden, am Ende klaffte ein Finanzloch von einer Mrd. Dollar. Letztendlich ging Sonys Strategie, das Format mit der Playstation 3 in den Markt einzuführen, voll auf. Die Tage des physischen Datenträgers sind allerdings ohnehin gezählt. Selbst Sony geht davon aus, dass es keinen Nachfolger für Blu-ray geben wird und Inhalte künftig ausschließlich per Download vertrieben werden.
Apple und Google mischen Mobilfunkmarkt auf In der Mobilfunkbranche erwies sich das iPhone auch 2008 als Dauerbrenner. Obwohl die Weltpremiere des Mobiltelefons bereits Anfang 2007 über die Bühne ging, schaffte es das Gerät, auch in diesem Jahr konstant in den Schlagzeilen zu bleiben. Mit der zweiten Version des Apple-Handys starteten die Marketingprofis aus Cupertino den Angriff auf Europa. UMTS-Unterstützung und gesenkte Preise reichten aus, um auch hierzulande viele Käufer zu finden. Mit dem im Sommer gestarteten App Store kann Apple zudem eine rasant wachsende Plattform anbieten, über die User zusätzliche Software direkt auf ihre iPhones laden können. Auf dem Mobilfunkmarkt gab es darüber hinaus einige innovative Handys, die optisch bzw. vom Bedienungskonzept her ebenfalls vom Erfolg des iPhones inspiriert wurden.
Die Weltpremiere feierte 2008 auch das erste Handy mit dem offenen Betriebssystem Android. Die von Google vorangetriebene Plattform kommt erstmals im von HTC produzierten "G1" zum Einsatz. Google war aber auch in anderen Bereichen fleißig und hat im September mit "Chrome" überraschend einen eigenen Browser veröffentlicht. Das umfassende Serviceangebot der Suchmaschine von Straßenkarten bis hin zu Patientendaten sorgt mittlerweile jedoch auch für wachsende Skepsis bei vielen Usern hinsichtlich Datenschutz und Privatsphäre. Ein Blick in die Datenschutzbestimmungen von Chrome offenbarte hierzu wenig Erbauliches.
Internetzugang wird mobil Der Browsermarkt bot jedoch auch abseits von Google einige Neuigkeiten. Mozilla veröffentlichte im Juni die Version 3 von Firefox. Der offizielle Start wurde marketingtechnisch von einem Download-Day begleitet. Insgesamt 8,3 Mio. User luden sich den Browser an diesem Tag auf ihren Rechner. Die norwegische Browser-Schmiede Opera veröffentlichte die Version 4.1 des Handybrowsers Opera Mini, der noch schnelleres und komfortableres Surfen am Mobiltelefon verspricht. Das wird auch von zunehmend mehr Usern in Anspruch genommen. Marktforscher wagen bereits die Prognose, dass der Großteil der Websurfer künftig das Handy als bevorzugtes Zugangsgerät nutzen wird. Der Softwareriese Microsoft bastelte 2008 am Internet Explorer 8, der aktuell als Betaversion zur Verfügung steht. Für den PC-Hersteller Fujitsu Siemens Computers ist der Browser ohnehin das wichtigste Programm auf dem Rechner und soll langfristig sogar das Betriebssystem ablösen.
Die Chipindustrie hat sich mit dem Netbook-Hype bereits seit längerem beschäftigt und an entsprechenden Produkten gearbeitet. Groß im Geschäft ist Halbleiterproduzent Intel. Das Unternehmen brachte im Frühjahr den Atom-Chip auf den Markt, der das Herzstück vieler Mini-Laptops ist. 40 Jahre nach der Gründung des Unternehmens hat Intel zudem die zweite Version der Centrino-Plattform auf den Markt gebracht. Konkurrent AMD hat bei der Low-Cost-Schiene noch etwas Nachholbedarf. Die ersten günstigen Chips, mit denen das Unternehmen zu Intel und VIA aufschließen will, kommen erst im Frühjahr 2009 auf den Markt.
Schwerer Schlag gegen Spammer Die Spam-Problematik hat sich auch im vergangenen Jahr weiterhin verschärft. Spammer spielen das Katz-und-Maus-Spiel immer wieder mit neuen Tricks und die Jäger kommen kaum damit nach, wirksame Waffen zu entwickeln. Eine Verschnaufpause war den Usern 2008 dennoch gegönnt, denn Mitte November gelang ein schwerer Schlag gegen die Botnetze. Nachdem der kalifornische Provider McColo vom Netz genommen wurde, sank das weltweite Aufkommen von E-Mail-Müll auf ein Viertel. Die Ruhe war leider nicht von langer Dauer, denn kaum zwei Wochen später waren die Spammer zu anderen Betreibern gewechselt und verschickten weiter ihre unerwünschte Werbung.
LEDs vernetzen Computer In der Forschung erzielten Wissenschaftler der Universität Stuttgart einen Durchbruch in der Entwicklung künftiger Supercomputer. Sie entwickelten einen Quantencomputer, der bei Raumtemperatur funktioniert. Allerdings liegt noch einiges an Forschungsarbeit vor den Physikern, bevor der Rechner der Zukunft für den praktischen Betrieb einsetzbar ist.
Das Ende von WLAN-Verbindungen, wie sie derzeit überall eingesetzt werden, könnte die US-Entwicklung mit dem Namen "Smart Lighting" bedeuten. Die Techniker konstruierten ein System, das Rechner drahtlos auf Basis von Lichtsignalen vernetzt. Als Router setzen die Forscher LED-Lampen ein. Die Raumbeleuchtung kann somit künftig auch als Netzwerkinfrastruktur dienen.
In der Unterhaltungstechnologie werden TV-Geräte ihre Bilder künftig mithilfe von Lasertechnologie erzeugen. Mitsubishi Electric hat die ersten Laser-TV-Geräte Anfang des Jahres auf der CES vorgestellt und im Herbst auf den Markt gebracht. Die Fernsehschirme überzeugen durch Farbwiedergabe und Bildschärfe und stellen sowohl LCD- als auch Plasmageräte in den Schatten. - [Read more] |
Rückblick 08: Erde lechzt nach globalen Strategien January 2, 2009 22:08:36Sankt Gallen/Wien (31.12.2008) - Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsdebatten bestimmten zwar die öffentliche Diskussion das ganze Jahr hindurch, Fortschritte waren 2008 in wesentlichen Fragen allerdings nur marginal zu verzeichnen.
Vielerorts blieben die Rufe zahlreicher Wissenschaftler, endlich wirksame Schritte gegen die fortschreitende Umweltzerstörung zu unternehmen, ungehört. Enttäuschung über das mangelnde Engagement der großen Industrienationen gab es zuletzt beim Klimagipfel in Poznan. Im kleinen Rahmen scheint sich umweltfreundliches Agieren hingegen eher durchzusetzen. So stieg das Interesse an nachhaltigen Urlaubsreisen deutlich an. Auch bei der Mobilität und im täglichen Leben wird zunehmend ökologischer gedacht. Ob das mit den rasant gestiegenen Preisen zu tun hat oder sich ein echter Gesinnungswandel abzeichnet, bleibt hingegen fraglich.
Ozeane leiden unter rücksichtsloser Ausbeutung Immer noch beutet die Menschheit die Ozeane rücksichtslos aus und wirft auf den modernen Raubzügen durch die Weltmeere bis zu 80 Prozent der gefangenen Fische als toten Beifang zurück ins Meer. Experten geben der kommerziellen Fischerei, wie sie heute betrieben wird, ohnehin nicht länger als weitere 50 Jahre. Dass hochtechnisierte Fangflotten auch vor den Küsten der ärmsten Länder der Welt ihre Beute machen, scheint den Großteil der Industriestaaten kaum zu interessieren. Dieses Thema wird erst an Brisanz gewinnen, wenn sich jährlich hunderttausende Flüchtlinge aus Afrika und Asien Richtung Europa aufmachen, um dort eine neue Zukunft und bessere Lebensbedingungen zu finden. In den südlichen Ländern fordern immer noch Hunger und Krankheit Millionen von Menschenleben.
Doch auch zu Lande herrscht eine kaum bessere Situation: Auch hier steht Profitdenken an vorderster Stelle. Umweltschutz, Erhaltung der Habitate und Klimaschutz bleiben leere Worthülsen. Ein schweizerisch-französisches Forscherteam hat anhand eines antarktischen Bohrkerns festgestellt, dass die heutige CO2-Konzentration in der Atmosphäre über 28 Prozent höher liegt als je zuvor in den vergangenen 800.000 Jahren. Auch die Methan-Konzentrationen liegen heute um über 124 Prozent höher als je zuvor. Eine Verbesserung der Lage scheint angesichts des steigenden Verkehrsaufkommens kaum möglich. Das Argument, dass Nachhaltigkeit mehr koste als rücksichtslose Ausbeutung hält sich weiterhin hartnäckig in den meisten Köpfen.
Wirtschaftskrise stellt Umweltfragen in den Schatten Die schlimmste Befürchtung der Umweltschützer ist, dass durch die anhaltende Wirtschaftskrise die Zerstörung der Natur und der Umwelt einmal mehr aus dem Fokus des Weltinteresses rückt. Die weitere Zerstörung von Flüssen, Wäldern und Ozeanen wird die Wirtschaft allerdings drastisch treffen. Nach Schätzungen von Experten wird das globale BIP aus diesen Gründen bis 2050 um rund sieben Prozent schrumpfen. Vor allem die ärmeren Länder werden unter der Situation extrem leiden. Gerade die indigenen Völker dürften von der bevorstehenden Veränderung und obwohl sie den geringsten Beitrag zur Klimaerwärmung liefern am härtesten getroffen werden. Schwellenländer wie China tragen das dazu bei, dass "klimarelevante Emissionen" exorbitant ansteigen. So hat sich einem Forschungsbericht zufolge der ökologische Fußabdruck im Reich der Mitte seit den 1960er Jahren verdoppelt und beansprucht nun zwei Mal so viel, wie das Ökosystem des Landes nachhaltig gewährleisten kann.
Der bis zur Hälfte des Jahres hohe Rohölpreis hat die Debatte um die Energieversorgung der Zukunft einmal mehr in den Mittelpunkt gerückt. Viele Industriestaaten setzen entgegen den Empfehlungen von Umweltexperten auf Agro-Treibstoffe der ersten Generation - etwa Rapsöl oder Getreide. Die Nachfrage nach Palmöl sowohl als Energiepflanze als auch in der Nahrungsmittelindustrie hat gar dazu geführt, dass tropische Regenwaldgebiete zusätzlich gerodet wurden. Experten kritisieren zudem, dass fix vereinbarte Beimengungsquoten zu einer Verschärfung der Situation führen werden. Das gelte vor allem für den Fall, dass Ernten schwächer ausfallen als geplant.
Energieeffizienz als Zauberwort Erstmals wurde in diesem Jahr auch der Einsatz von Biotreibstoffen in kommerziellen Flugzeugen getestet. Experten sehen darin aber keine echte Alternative zu fossilen Treibstoffen. Eine Treibstoffeinsparung sei eher durch verbesserte Technologien erzielbar. Der vielversprechende neue Dreamliner aus dem Hause Boeing - eine echte Innovation im Bezug auf die Rumpffertigung aus Verbundstoffen - konnte trotz Vorankündigung immer noch nicht den Jungfernflug absolvieren. Ebenso wie in der Baubranche setzt sich hier der Themenbereich "Erhöhung der Energieeffizienz" durch. Im Bereich Autoverkehr dürfte die Zukunft bei den Elektrofahrzeugen liegen. Gründe für den Elektromotor sind der deutlich höhere Wirkungsgrad sowie der geringere Verschleiß. 2008 wird als das Jahr des langsamen Endes des Diesel-Fahrzeugbooms eingehen. Höhere Kosten haben Konsumenten schnell reagieren lassen. Ähnliches manifestiert sich auch bei der Wahl der Heizsysteme in Einfamilienhäusern: Öl-Heizungen nehmen deutlich ab.
Tourismus wird grüner Anfang des Jahres standen alle Zeichen im globalen Tourismus auf grün. Im Lauf des Jahres verschlechterte sich die Situation jedoch deutlich. Einerseits machte der hohe Rohölpreis den Fluggesellschaften zu schaffen, andererseits kündigte sich in der zweiten Jahreshälfte die weltweite Rezession an. Anfangs bewirkte der schwache Dollar noch eine vermehrte Reisetätigkeit in Richtung des Doppelkontinents. Die US-amerikanischen Reiseziele blieben jedoch während der Hochsaison vielfach leer. Der niedrige US-Dollarkurs verteuerte Urlaubsreisen für die US-Amerikaner außerhalb der Dollar-Zone deutlich, weshalb es zu einem deutlichen Einbruch der Preise in den klassischen Hochburgen wie etwa Las Vegas und Hawaii kam. Politische Unruhen in Thailand und Terroranschläge in Mumbai setzten den beiden beliebten Reisezielen stark zu.
Der Modus des Reisens geht deutlich in Richtung Nachhaltigkeit - das war sowohl bei der ITB-Berlin offensichtlich als auch bei der Verleihung der World Travel Awards, die erstmals auch Auszeichnungen in der Kategorie "Green" vergab. Das neue Reisegefühl nimmt Abstand von den artifiziellen und gigantomanischen Hotelburgen und setzt auf Genießen im kleinen Rahmen. Kunden legen vermehrt Wert auf Authentizität und suchen Erholung in der Einfachheit. Naturerlebnisse und Kontakt mit der Bevölkerung im Gastland werden wichtiger als künstliche Welten aus Kunststoff und Neon. - [Read more] |
Gossau: Auto überschlagen January 2, 2009 22:08:35Sankt Gallen (31.12.2008) - Am Mittwochmorgen (31.12.08) überschlug sich auf der Autobahn A1 ein 23-jähriger Mann mit seinem Auto. Der Beifahrer wurde mit leichteren Verletzungen mit der Ambulanz ins Spital gefahren und beim Lenker wurde wegen Verdachts auf Alkohol eine Blutprobe angeordnet.
Kurz nach 05.00 Uhr fuhr der Autolenker von Gossau Richtung Winkeln. In einer langgezogenen Linkskurve kam der Fahrer von der Fahrbahn ab, fuhr beim Leitplankenbeginn auf diese hinauf und setzte seine Fahrt im Wiesland fort. Aufgrund des steilen Bords überschlug sich der Personenwagen und kam schliesslich auf der Mittelleitlinie auf dem Dach liegend zum Stillstand. - [Read more] |
UBS AG verkauft Anteile an der Bank of China January 2, 2009 22:08:35Sankt Gallen/Zürich/Basel (31.12.2008) - UBS AG hat ihre Beteiligung an der Bank of China im Umfang von rund 3,4 Milliarden "Limited H-Shares" an institutionelle Anleger verkauft.
UBS erwarb die Beteiligung von rund 3,4 Milliarden "Limited H-Shares" im Jahr 2005, vor dem bevorstehenden internationalen Börsengang der Bank of China.
UBS bleibt weiterhin in den Geschäftsbeziehungen zur Bank of China und zu China insgesamt engagiert und wird ihr bereits starkes Kundengeschäft in diesem Land weiter ausbauen. - [Read more] |
Finanzkrise: Weltraumtourismus wird teurer January 2, 2009 22:08:34Sankt Gallen (31.12.2008) - Die Tarife für die Weltraumtouristik werden spürbar erhöht.
Wie die US-Gesellschaft Space Adventures, die gemeinsam mit der russischen Weltraumbehörde Roskosmos die Touristenflüge zur Internationalen Weltraumstation ISS organisiert, mitteilte, ist der Tarif für einen 10-Tage-Flug von 30 auf 35 bis 45 Millionen US-Dollar gestiegen.
Ein Ausstieg in den offenen Weltraum in einem russischen Raumfliegeranzug wird je nach Programm 45 bis 55 Millionen Dollar kosten, unbedingt aber in Begleitung eines Profis erfolgen.
Vorerst steht noch nicht fest, was der 5. Weltraumtourist Charles Simonyi, der im Frühjahr nächsten Jahres zur ISS fliegen soll, für seinen neuen Flug zahlen wird. Simonyi war bereits im April 2007 für rund 25 Millionen Dollar zur ISS geflogen.
Trotz eines Rabatts, der für die wiederholte Weltraumreise vorgesehen ist, wird er laut Space Adventures mehr als 30 Millionen Dollar hinblättern müssen.
Die vier ersten Weltraumtouristen, die zwischen 2001 und 2006 zur ISS geflogen waren, hatten jeweils rund 20 Millionen Dollar bezahlt. Der 6. Weltraumtourist, Richard Garriott aus den USA, zahlte für seinen Flug im Oktober 2008 bereits 30 Millionen Dollar. - [Read more] |
Hamas gibt bewaffneten Kampf auf January 2, 2009 22:08:34Sankt Gallen (31.12.2008) - Der Vorsitzende des Politbüros der Hamas-Bewegung, Khaled Mashaal, hat in einem Telefongespräch mit dem russischen Außenamtschef Sergej Lawrow am Mittwoch die Bereitschaft mitgeteilt, von der bewaffneten Auseinandersetzung mit Israel Abstand zu nehmen, falls die Blockade des Gazastreifens aufgehoben wird.
Der Hamas-Chef habe außerdem seine Postition zur Wiederaufnahme des Dialogs über eine innerpalästinensichen Befriedung dargelegt, heißt es in einer Pressemitteilung des russischen Außenministeriums.
Schon seit fünf Tagen setzt Israel eine groß angelegte Militäroperation gegen den Gazastreifen fort, der auf palästinensischer Seite bereits 380 Menschen zum Opfer gefallen sind. Die israelischen Behörden geben zu verstehen, die Kampfhandlungen könnten nur im Gegenzug zu sicheren Garantien eingestellt werden, dass die palästinensischen Milizen den Raketenbeschuss von Südisrael aufgeben.
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