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Zerstörung von Palästinensischen Häusern in Ostjerusalem November 20, 2008 01:29:41Sankt Gallen (14.11.2008) - Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) ist zu tiefst besorgt über die Zerstörung von Häusern im Besitz von palästinensischen Familien in Ostjerusalem. Es fordert die Israelische Regierung auf, die als ,administrative Niederreissungen" bezeichneten Zerstörungen sofort einzustellen.
Das EDA verfolgt die jüngsten Ereignisse in Ostjerusalem und in der Nähe von Ramallah mit wachsender Besorgnis und bedauert die fortgesetzten Häuserzerstörungen durch die israelische Regierung. Ostjerusalem ist integraler Bestandteil des besetzten Palästinensischen Gebietes. Gemäss humanitärem Völkerrecht ist Israel verpflichtet, für den Schutz der Bevölkerung zu sorgen. Dennoch wurden in Ostjerusalem seit dem Jahr 2000 über 600 Häuser abgerissen, in der gesamten Westbank über 1600.
Das EDA erachtet die jüngsten Vorgänge als Verletzung des Humanitären Völkerrechts wonach es einer Besatzungsmacht untersagt ist, Güter eines besetzten Gebietes zu zerstören. Im konkreten Fall gibt es keine militärische Notwendigkeit, um die Zerstörung dieser Häuser zu rechtfertigen.
Das EDA hat heute beim israelischen Aussenministerium eine diesbezügliche Demarche unternommen.
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Medwedew würdigt EU als strategischen Partner November 20, 2008 01:29:36Sankt Gallen/Cannes (14.11.2008) - Die Europäische Union ist laut dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew nach wie vor ein wichtiger strategischer Partner für Russland.
Russland strebe nach einer dynamischen Entwicklung seiner Beziehungen mit europäischen Unternehmen, Regionen, einzelnen Staaten und Zivilgesellschaften, sagte Medwedew am Donnerstag auf einer Unternehmerkonferenz Russland-EU in Cannes.
Die Zusammenarbeit Russlands mit Europa dürfe nicht zur Geisel von Einzelproblemen werden, betonte Medwedew. Das Ziel dieser Zusammenarbeit sieht er darin, einen sicheren und komfortablen Raum für alle Bürger des einheitlichen Europa aufzubauen. - [Read more] |
Entlastung überfällig - Eltern frei wählen lassen November 20, 2008 01:29:31Sankt Gallen (14.11.2008) - Der Bund schickt ein konkretes Modell in die Vernehmlassung, wie er Familien mit Kindern steuerlich entlasten will. Die EVP unterstützt einen höheren Kinderabzug, steht einem Fremdbetreuungsabzug aber ablehnend gegenüber, weil er nicht gerecht ist. Sie propagiert langfristig die Ablösung sämtlicher Steuerabzüge, Zulagen und Subventionen durch ein einheitliches Kindergeld.
Die EVP ist hocherfreut über die Absicht des Bundesrates, Familien mit Kindern endlich steuerlich zu entlasten. „Alles, was die Familien unterstützt, ist in unserem Sinn und überfällig“, hält Nationalrat Walter Donzé (EVP, BE) grundsätzlich fest. Insbesondere müsse die neue Familienbesteuerung nun realisiert werden, bevor über allfällige Unternehmenssteuerreformen auch nur diskutiert werde. Finanzielle Gründe dürfen nach Ansicht der EVP nicht zum Verzicht auf Kinder führen.
Trotz dieser grundsätzlichen Zustimmung wird sich die EVP kritisch zur Vorlage vernehmen lassen. Die EVP befürwortet zwar einen erhöhten Kinderabzug bei der direkten Bundessteuer, mit dem Abzug für die Fremdbetreuung von Kindern befindet sich der Bundesrat aber auf dem Holzweg. Die EVP setzt sich vehement für die Wahlfreiheit der Eltern ein: sie sollen ohne finanzielle Nachteile selber frei wählen können, wie sie Erziehungs- und Berufsarbeit aufteilen wollen und ob sie ihre Kinder selber erziehen oder fremd betreuen lassen wollen. Der Abzug für Fremdbetreuung benachteiligt hingegen – wie auch die Krippensubventionen – jene Eltern, welche ihre Kinder zuhause betreuen. Die EVP bemängelt diesen einseitigen Vorschlag des Bundesrates deshalb entschieden. EVP-Generalsekretär Joel Blunier ist überzeugt: „Nur wenn echte Wahlfreiheit gegeben ist, kann jede Familie jene Lösung suchen und finden, die ihren Bedürfnissen am Besten entspricht. Es ist nicht die Aufgabe des Bundes über das Steuersystem das eine oder das andere Erziehungsmodell zu fördern. Die vorgeschlagene Lösung ist schlicht nicht gerecht.“
Der Bundesrat behauptet in seinem Bericht das Gegenteil. Aktuell seien Familien mit Fremdbetreuung benachteiligt, weil sie das zusätzliche Einkommen versteuern müssten, die Kosten für die Krippen aber nicht abziehen könnten. Dem gegenüber würde mit der Eigenbetreuung ein steuerfreies Schatteneinkommen erzielt. Dazu ist zu sagen: auf jedem Einkommen werden in der Schweiz Sozialleistungen bezahlt. Wenn der Bundesrat einen Fremdbetreuungsabzug einrichten will, da ja Familien mit Eigenbetreuung ein Schatteneinkommen erzielen würden, dann hat er aus Gerechtigkeitsgründen gleichzeitig dafür zu sorgen, dass jenes Schatteneinkommen auch bei den Sozialleistungen berücksichtigt wird. Ist der Bundesrat dazu nicht bereit, darf er dieses Schatteneinkommen aber auch nicht in steuerliche Fragen miteinbeziehen. Ohne Sozialleistungen keine Berücksichtigung bei steuerlichen Fragen.
Das Vorgehen des Bundesrates, auf eine grundsätzliche Reform der Ehepaarbesteuerung zu verzichten und stattdessen rasch umsetzbare Massnahmen vorzuschlagen, die gezielt Familien mit Kindern entlasten, wird von der EVP als das momentan wohl Machbare begrüsst. Allerdings kann die EVP das vom Bundesrat befürchtete Patt kaum erkennen: immerhin haben sich alle Kantone, die Finanzdirektorenkonferenz sowie die Mehrheit der Parteien für das auch von der EVP favorisierte Splittingmodell ausgesprochen. Nur diese Variante ist einfach, effizient und weist ein tiefes Missbrauchspotential auf. Ihre Einführung muss deshalb das mittelfristige Ziel des Bundes bleiben.
Langfristig schlägt die EVP vor, sämtliche Steuerabzüge, Zulagen und Subventionen durch ein einheitliches Kindergeld zu ersetzen, welches die Debatte um die Kinderbetreuung entideologisieren und den Eltern grösstmögliche Wahlfreiheit bei der Aufteilung von Erziehungs- und Berufsarbeit geben würde. - [Read more] |
Basler Polizisten als Rosenkavaliere November 20, 2008 01:29:27Sankt Gallen/Basel Stadt (14.11.2008) - Die Basler Polizei hat am Freitagmorgen an der Kreuzung Sevogelstrasse / Engelgasse im Rahmen einer Radarkontrolle Rosen statt Bussen verteilt.
Innert gut einer Stunde und früher als geplant waren die 170 Blumen verteilt und die Kontrolle wurde abgebrochen. Eine Rose erhielt, wer zuvor in der Sevogelstrasse eine Radarkontrolle mit der korrekten Geschwindigkeit passiert hatte.
Mit dieser Aktion bedankte sich die Polizei bei all jenen Autofahrerinnen und Automobilisten, die sich an die Verkehrsregeln halten. Lediglich ein Autofahrer erhielt statt der Rose einen Bussenzettel - er hatte die Messstation mit 56 km/h passiert. - [Read more] |
Bin Laden nicht mehr so aktiv November 20, 2008 01:29:23Sankt Gallen (14.11.2008) - Der Terrorist Nummer eins, Osama Bin Laden, versteckt sich in Grenzregionen Pakistans und leitet nicht mehr tagtäglich die Al-Kaida-Aktivitäten.Das teilte CIA-Direktor Michael Hayden mit.
Zugleich betonte er, dass Al Kaida selbst weiterhin eine überaus ernsthafte Bedrohung für die USA darstelle. Außerdem dehne diese Organisation ihren Einfluss auf Afrika und den Nahen Osten aus.
"Wenn es zu einem ernsthaften Schlag gegen die USA kommen sollte, so wird Al Kaida dahinter stehen", stellte Hayden fest.
Zugleich liegen den amerikanischen Sicherheitsbehörden keine Informationen über die Vorbereitung eines neuen Terrorangriffs gegen die USA vor. Laut Hayden haben die US-Sicherheitsbehörden die Anweisung bekommen, eine "sanfte" Machtübergabe in den USA von einem Präsidenten zum anderen zu sichern, die erstmals seit 40 Jahren zu einem Zeitpunkt erfolgt, wo sich die Vereinigten Staaten im Kriegszustand befinden.
Bin Ladens Neutralisierung bleibe eine Hauptpriorität für die CIA, fügte Hayden hinzu. - [Read more] |
Finanzkrise erreicht Dubai November 20, 2008 01:29:18Sankt Gallen/Dubai/Abu Dhabi (14.11.2008) - Die Zeiten, in denen Dubai trotz der Kapriolen an den internationalen Börsen als Fels in der Brandung galt, sind gezählt.
Immer mehr Investoren ziehen ihr Kapital ab, Bankenkonzerne verschärfen die Kreditvergabe und ehrgeizige Bauvorhaben werden aufgeschoben oder gänzlich gestrichen. "Die Krise ist voll und ganz in Dubai angekommen. So stürzte das Kursniveau der Börsen im Dubai Financial Market um 64 Prozent in die Tiefe. Investoren sind sehr vorsichtig geworden", sagt Werner Albeseder, geschäftsführender Gesellschafter des Kommunikations- und Finanzberaters Prime Consulting.
Branchenkenner gehen wegen der weltwirtschaftlichen Situation mittlerweile sogar davon aus, dass sich das Wachstum der Arabischen Halbinsel nach einer globalen Rezession bis zu drei Prozentpunkte verlangsamen könnte. Doch nicht nur bei der staatlich kontrollierten Investment Dubai Corporation blinken die Warnleuchten. Auch die Regierung unter Scheich Mohammed ist alarmiert und hat bereits eine Task Force einberufen, die die Auswirkungen der Finanzkrise untersuchen soll. "Finanzdienstleister und vor allem Immobilienentwickler leiden massiv unter Cash-Problemen, wobei letztere vor kurzem angekündigt haben, einen umfassenden Personalabbau vorzunehmen", unterstreicht der vor Ort tätige Albeseder.
Laut dem Dubai-Insider würde neben den ohnehin geringen Cash-Flows zunehmend auch der geringe Ölpreis als belastender Faktor hinzukommen. Obwohl die Regierung derzeit zu beschwichtigen versucht und darauf verweist, dass wichtige Bauvorhaben wie geplant umgesetzt und weniger relevante Projekte entweder gestrichen oder verschoben werden, machen sich Bedenken der Investoren breit. "Wegen der großen Unsicherheit am Markt verfallen vor allem die börsennotierten Investoren derzeit in eine Paralyse", so Albeseder weiter. Diese Abkühlung zeigt sich vor allem daran, dass der Immobilenmarkt mit fallenden Häuser- und Wohnungspreisen zu kämpfen hat.
Wie das Handelsblatt heute, Freitag, unter Berufung auf aktuelle Analysen der britischen Bank HSBC berichtet, fielen die Preise in der Region Dubai allein im Zeitraum von September auf Oktober dieses Jahres um vier Prozent. Damit scheint laut den Fachleuten das Ende des bereits seit 2003 andauernden Bau-Booms am Golf eingeläutet. Für die Flaute verantwortlich ist laut Albeseder vorrangig die Liquiditätskrise der lokalen Banken. So schätzt die Zentralbank Abu Dhabi, dass ausländische Investoren wegen der Finanzkrise bereits zwischen 40 und 50 Mrd. Dollar abgezogen haben. Da das umgeleitete Kapital in Dollar-Vermögen umgeschichtet sowie zur Kompensation von Börsenverlusten in New York und London verwendet wurde, weitet sich das Kapitalloch bei den meisten Golf-Instituten dramatisch aus.
Darlehen für die Finanzierung von Bauvorhaben verteuerten sich somit im Interbankengeschäft. So kletterte die dreimonatige Interbankenrate in den Arabischen Emiraten von 1,9 Prozent Ende Juni auf jetzt über 4,6 Prozent. Damit wurden Kredite für Immobilienrealisierer teurer. Die Vergabepraxis der Banken bei Krediten wird auch zunehmend restriktiver. Musste die Eigenkapital-Quote bei Hypotheken-Darlehen nur fünf bis zehn Prozent betragen, liegen die geforderten Vorraussetzungen diesbezüglich aktuell bereits bei mindestens 40 Prozent. Unterdessen werden selbst staatliche Großprojekte stärker durchleuchtet. Einige Baggerarbeiten auf der Palm Deira wurden bereits verschoben.
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Migros stoppt Kaninchen-Lieferungen aus Ungarn November 20, 2008 01:29:14Sankt Gallen/Zürich (14.11.2008) - Unhaltbare und schockierende Bilder von kranken Kaninchen aus Ungarn, die dem Kassensturz zugespielt und der Migros diese Woche vorgelegt wurden, haben die Migros veranlasst, einen sofortigen unbefristeten Lieferantenstopp zu verordnen.
Die Bilder wurden erwiesenermassen im Sommer 2008 in einem zur Firma Delimpex in Ungarn gehörenden Mastbetrieb aufgenommen. Ob die Migros auch aus diesem Mastbetrieb mit Fleisch beliefert wurde, kann deshalb nicht ausgeschlossen werden.
Obwohl die Migros Delimpex in den vergangenen Jahren bei den Verbesserungen der Tierhaltung aktiv und beratend unterstützt hat, zeigen die besagten Bilder Zustände, die für die Migros in keiner Art und Weise akzeptabel sind.
Daher wird beim Kaninchenfleisch vorläufig das Angebot eingeschränkt bis eine Kontrolle vor Ort das Ausmass der Situation aufzeigt und die Firma Delimpex glaubhaft versichern kann, dass solche Zustände nicht mehr vorkommen. - [Read more] |
Folgeunfall nach Kollision mit einem Reh November 20, 2008 01:29:09Sankt Gallen/Zürich (14.11.2008) - Am Freitag, 14. November 2008, um 07.25 Uhr, hatte ein Autolenker auf der Oberen Hauensteinstrasse in Waldenburg BL eine Wildkollision. Anschliessend schleuderte ein weiteres Fahrzeug in den Unfallwagen. Personen wurden keine verletzt.
Ein 55-jähriger Autolenker hatte mit seinem Fahrzeug auf der Oberen Hauensteinstrasse in Fahrtrichtung Langenbruck BL eine Kollision mit einem Reh, welches sofort tot war. Als er neben dem Fahrzeug stand und auf den Wildhüter wartete, fuhr ihm ein 21-jähriger Autolenker entgegen. Dieser sah nach einer Linkskurve das auf der Strasse stehende Auto, bremste und versuchte nach links auszuweichen.
Der Lenker verlor dann die Herrschaft über sein Fahrzeug, dieses drehte sich und krachte mit der linken Fahrzeugseite in das stehende Unfallauto. Personen kamen bei dem Unfall keine zu Schaden, jedoch entstand hoher Sachschaden. Die beiden Unfallfahrzeuge mussten abgeschleppt werden. - [Read more] |
Umweltbewusstsein geht durch den Magen November 20, 2008 01:29:06Sankt Gallen/Bern (14.11.2008) - Vom 12. bis 14. November 2008 tagte am Zürcher Standort von Agroscope Reckenholz-Tänikon ART die sechste internationale Konferenz über Ökobilanzen in der Landwirtschaft und im Nahrungsmittelsektor. Die 160 Teilnehmenden kamen aus 32 Ländern aller Kontinente. In 51 Vorträgen und 62 Postern präsentierten Forschende die neuesten Erkenntnisse zum Umwelteinfluss der landwirtschaftlichen Lebensmittelproduktion.
Eine Zwiebel am falschen Ort Die Herstellung von Nahrung kostet nicht nur Geld, sondern verbraucht auch Ressourcen. Die Konferenz zeigte allerdings, dass es dabei weniger auf die Menge als auf die Wahl der Feldfrüchte ankommt. Gemäss einer Studie der ETH Zürich hat eine falsche Pflanze am falschen Ort einen enormen Einfluss auf die Umwelt. Zwiebeln in trockenen Regionen Chinas anzubauen, zehrt an den Wasserressourcen. Die Folgen sind Schäden am Ökosystem, ein sinkender Grundwasserspiegel oder Wasserknappheit. Ziel der Forschenden ist es jetzt, für jede Feldfrucht die beste Region zu finden, damit der Rohstoff Wasser ideal genutzt wird und die Gesamtumwelteinwirkung reduziert werden kann.
Erbsenburger sind umweltfreundlicher Ferner zeigten die präsentierten Ökobilanzen, dass der Endverbraucher mit seinem Gaumen viel zum Umwelteinfluss beiträgt. Wer beispielsweise auf Hamburger aus Fleisch verzichtet und stattdessen nur solche isst, die aus Erbsen hergestellt werden, belastet die Umwelt bis zu 80 Prozent weniger. Es kommt also nicht nur darauf an, wie und wo wir unsere Lebensmittel produzieren, sondern auch, was die Kunden gerne auf ihren Tellern sehen.
Wegen der unmittelbaren Nähe zum Verbraucher stösst das Thema Ökobilanz auf immer grösseres wissenschaftliches Interesse. Das zeigt sich im enormen Zuwachs der Teilnehmerzahl. Diese ist seit der letzten Konferenz in Göteborg im Jahr 2007 von 60 auf 160 angestiegen. Im gleichen Zeitraum verdoppelte sich die Zahl der Vorträge. Der Organisator Gérard Gaillard sagte: ,Ökobilanzen sind nicht mehr nur ein Thema für reiche Länder. Durch die Globalisierung der Nahrungsmittelkette müssen sich heute alle damit befassen und sie tun es - siehe die Beiträge zu Produktionen in Südamerika und Afrika." Vor allem die Themen Klima, Wasser, Artenvielfalt, Pestizide und Sozioökonomie stehen im Zentrum der Aufmerksamkeit.
Die Teilnehmenden kompensierten ihren Ausstoss von insgesamt 296 Tonnen Treibhausgasen (Anreise, Essen, Energiekonsum), die während der Konferenz angefallen sind, mit dem Erwerb eines Zertifikates für ein Windenergieprojekt in Indien.
Die nächste Ökobilanzen-Konferenz findet 2010 im süditalienischen Bari statt. - [Read more] |
Indien auf dem Mond November 20, 2008 01:29:01Sankt Gallen/Neu Delhi (14.11.2008) - Eine Landesonde mit der indischen Staatsflagge hat sich am Freitag von der ersten indischen Mondsonde Chandrayaan-1 getrennt und ist auf dem Mond gelandet, berichtet die indische Weltraumbehörde (ISRO).
Die Mondsonde war am 22. Oktober vom Raumbahnhof Sriharikota im Süden des Landes gestartet. Die Chandrayaan-1 legte eine Entfernung von 380 000 Kilometer zurück und erreichte am 12. November eine berechnete Umlaufbahn um den Mond.
Die Landesonde hat bei ihrem 20-minütigen Niedergang den Planeten fotografiert, die dünne Mondatmosphäre analysiert und Daten an die Muttersonde übermittelt.
In einem Forschungszentrum bei Banghalor werden die von Chandrayaan-1 gesendeten Angaben bereits von ISRO-Fachleuten ausgewertet.
Die in der Chandrayaan-Sonde installierten Forschungsgeräte, darunter fünf indische, sollen es ermöglichen, einen ausführlichen Mondatlas zu erstellen und Funkbeobachtungen zur Erkundung von Metallen, Wasser und Helium-3 vorzunehmen.
In der ganzen Geschichte der Monderschließung hatten verschiedene Länder, vor allem die UdSSR und die USA, insgesamt 66 Mondmissionen unternommen. Bisher gibt es jedoch keine erschöpfende Antwort auf die Frage, ob auf dem Mond Wasser vorhanden ist. - [Read more] |
Brand in Wohnheim November 20, 2008 01:28:56Sankt Gallen/Kanton Thurgau-Homburg (15.11.2008) - Der Feueralarm im Wohnheim für sehgeschädigte und mehrfachbehinderte Erwachsene wurde kurz vor 11.30 Uhr durch eine automatische Brandmeldeanlage ausgelöst.
Die alarmierte Feuerwehr Homburg und die Stützpunktfeuerwehr Steckborn bekämpften mit rund 100 Einsatzkräften das Feuer und brachten die Situation rasch unter Kontrolle.
Alle Heimbewohner konnten durch die Mitarbeitenden evakuiert werden. Es wurde niemand verletzt. Das Heim ist nicht mehr bewohnbar.
Der Sachschaden ist beträchtlich und dürfte mehrere hunderttausend Franken betragen.
Zur Klärung der Brandursache wurde der Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau und ein Elektrosachverständiger beigezogen.
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Keine Chance für Saakaschwili November 20, 2008 01:28:51Sankt Gallen/Brüssel (15.11.2008) - Belgische Senatsmitglieder wollen die eventuelle Aufnahme Georgiens in die Nato mit einem Veto blockieren.Das teilte Josi Dubie, Vorsitzender der Auswärtigen Senatsausschusses, am Freitag in Brüssel bei einem Treffen mit einer Delegation aus der Kaukasus-Republik Südossetien mit.
Den georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili bezeichnete Dubie als Kriegsverbrecher, der den Krieg in Südossetien entfesselt hat.
"Solange Herr Saakaschwili Staatschef bleibt ist, können wir es nicht zulassen", dass Georgien Nato-Mitglied wird, sagte Dubie. Denn mit der Eingliederung Georgiens würde die Nato die Verpflichtung übernehmen, es im Kriegsfall zu schützen. Damit riskiere der Nordatlantikpakt, an den Rand eines Krieges mit Russland zu geraten.
Im April hatte der Nato-Gipfel in Bukarest die Anträge der Ukraine und Georgiens auf die Aufnahme in den Membership Action Plan (MAP) abgelehnt und beschlossen, auf diese Frage im Dezember zurückzukommen. Der MAP-Plan gilt als Vorstufe für die Einladung zum Beitritt in das Militärbündnis.
In der Nacht zum 8. August war die georgische Armee in die nicht anerkannte Republik Südossetien einmarschiert und hatte deren Hauptstadt Zchinwali weitgehend zerstört. Bei dem Angriff wurden nach südossetischen Angaben über 1500 Menschen getötet, mehr als 30 000 mussten nach Russland fliehen.
Daraufhin schickte Russland, das langjähriger Garant der Waffenruhe im Konflikt war, Truppen in die Region, um die georgischen Einheiten aus Südossetien zu drängen. Am 26. August erkannte Russland Südossetien sowie den anderen kaukasischen De-facto-Staat Abchasien offiziell an. Im Westen wurde das russische Vorgehen als "Aggression" verurteilt.
Dubie und Senatorin Christine Defraigne besuchten in diesem September Südossetien, um vor Ort Fakten zu sammeln und Klarheit darüber zu schaffen, wer den Krieg in der Region begonnen hatte. - [Read more] |
Putins Eier-Zitat ein Medienfake November 20, 2008 01:28:47Sankt Gallen/Moskau (15.11.2008) - Nach Medienberichten über die angebliche Drohung des russischen Premiers, den georgischen Präsidenten „an seinen Hoden aufzuhängen“, wirft der Kreml westlichen Journalisten Unterstellung vor.
Putins Sprecher Dmitri Peskow kommentierte am Freitag einen Bericht der französischen Zeitschrift „Le Nouvel Observateur“, der von renommierten westlichen Medien, darunter von der „Times“, zitiert wurde.
Bei einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy am 12. August soll Putin mit derben Sprüchen auf Georgiens Aktivitäten in Südossetien eingegangen sein, hieß es in dem umstrittenen Bericht unter Berufung auf Sarkozys Berater Jean-David Levitte.
„Ich werde ihn (Michail Saakaschwili) an seinen Hoden aufhängen… Warum nicht? Die Amerikaner haben doch Saddam Hussein erhängt“, sagte Putin angeblich zu Sarkozy.
Peskow sagte der Nachrichtenagentur RIA Novosti: „Die Veröffentlichung solcher ‚Zitate’, dazu noch unter Berufung auf den französischen Präsidentenberater, löst nichts als Befremden aus“.
Der französische Bericht sei eine „vollständige und provokative Unterstellung“, betonte Putins Sprecher. - [Read more] |
Autobahnvignette 2009 in violett metallic November 20, 2008 01:28:44Sankt Gallen/Bern (15.11.2008) - Wie bisher ist die Klebeseite der Vignette mit einem Punktraster versehen. Dies bedeutet, dass bei einer korrekt auf die Innenseite der Frontscheibe geklebten Vignette von aussen die gelbe Jahrzahl ,09" sowie der Punktraster sichtbar sind.
Die Vignette kann wie gewohnt bei Tankstellen und Garagen, an den Postschaltern, bei den Strassenverkehrsämtern oder bei den Zollämtern bezogen werden. Sie ist für die Zeit vom 1. Dezember 2008 bis zum 31. Januar 2010 gültig.
Fahrzeugführerinnen und -führer sind aufgefordert, verfallene Vignetten von der Frontscheibe zu entfernen, um mögliche Sichtbehinderungen zu vermeiden. - [Read more] |
Velo-Sensor trickst Ampeln aus November 20, 2008 01:28:41Sankt Gallen/Gaithersburg, Maryland (15.11.2008) - Der US-Tüftler Ed Richley hat ein System für Fahrräder entwickelt, mit dessen Hilfe die sportlichen Verkehrsteilnehmer Ampelanlagen austricksen können.
Das unter dem Namen "Traffic Loop Sensor Activation" zum Patent angemeldete System täuscht den Ampeln ein herankommendes Auto vor und erreicht damit, dass die Ampelsteuerung eine Grünphase einleitet. "Das Gerät wird am Velo in Bodennähe montiert und überlistet auf Knopfdruck das Sensorsystem der Ampel", erklärt Richley.
Das System funktioniert bei verkehrsgesteuerten Ampeln. Diese verfügen über ein angeschlossenes Sensorsystem, das auf das Verkehrsaufkommen reagiert und durch eine intelligente Steuerung den Verkehrsfluss verbessert. Die hierfür benötigten Sensoren sind unter dem Asphalt angebracht. Die Drahtschleife reagiert auf eine große Masse an Metall, dem Zweck nach auf ein Auto. Durch den im Boden verlegten Draht fließt Strom, der in Folge ein magnetisches Feld rund um die Schleife erzeugt. Auf die metallischen Teile eines Fahrzeugs, das in dieses Induktionsfeld fährt, werden Ströme übertragen. Dadurch entsteht am Fahrzeug selbst ein magnetisches Feld, das in Folge das Induktionsfeld der Drahtschleife ändert. Durch diese Veränderungen wird der Sensor ausgelöst und eine Sequenz gestartet, um die Ampel auf grün zu schalten.
Dieses System zu überlisten, das neben Ampeln vor allem zur automatischen Öffnung bei Schrankenanlagen eingesetzt wird, hatten sich bereits einige Tüftler zum Ziel gesetzt. Einige davon raten zur Verwendung von Alufolie, andere sind der Ansicht, dass man größere metallische Gegenstände wie eine Schaufel zum Auslösen benötigt. Für Richley waren diese Ansätze nicht befriedigend und daher tüftelte er mittlerweile seit zehn Jahren an dem System, das nun als Prototyp vorliegt. Das etwa zehn Zentimeter große Gerät erzeugt auf Knopfdruck ein pulsierendes magnetisches Feld, das dem Entwickler zufolge stark genug ist, um dem Ampelsystem vorzutäuschen, es handle sich um ein Auto. "Jede Drahtschleife sendet ein Signal in einer bestimmten Frequenz. Mein Activator scannt zuerst diese spezielle Frequenz und sende schließlich ein Signal aus, das nahezu dieselbe Frequenz hat. Somit wird eine Änderung in der Nähe des Magnetfeldes vorgetäuscht", erläutert Richley.
Richley sucht nun nach einem Unternehmen, das an seinem System interessiert ist, um es kommerziell herzustellen und zu vermarkten. In den USA kommen jedoch auch noch rechtliche Probleme auf ihn zu, denn laut dem Webmagazin Wired ist es in einigen Bundesstaaten gesetzlich verboten, Ampelanlagen mit Störsignalen zu manipulieren. Hier gibt sich der Erfinder jedoch zuversichtlich, immerhin störe sein Gerät die Ampel nicht. Es helfe lediglich, den Verkehrsfluss aufrecht zu erhalten und verkürze Radfahrern die Wartezeit.
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Australien sperrt 10.000 Webseiten November 20, 2008 01:28:37Sankt Gallen/Sydney (15.11.2008) - Die australische Regierung will die Internetprovider des Landes dazu verpflichten, ein Filtersystem für "ungeduldete Webinhalte" zu installieren. Die zuständige Telekommunikationsbehörde Australian Communications and Media Authority (ACMA) hat bereits damit begonnen, eine entsprechende Blacklist zusammenzustellen, auf der alle zu blockierenden Seiten aufgelistet werden sollen.
Wie die australische Tageszeitung Herald Sun berichtet, hat die Behörde bislang rund 1.300 Webadressen für die Filterliste ausgemacht. Im Rahmen eines ersten Testlaufs im Dezember, der allerdings nur eine kleine Gruppe freiwillig teilnehmender Internetnutzer betreffen wird, sollen aber bis zu 10.000 Seiten blockiert werden, lässt der australische Kommunikationsminister Stephen Conroy wissen.
"Die Durchführung dieses Pilotprojekt dient in erster Linie Testzwecken. Wir wollen damit überprüfen, ob sich die ACMA-Blacklist zur Filterung von nicht zugelassenen Inhalten in der Praxis eignet", erklärt Conroy gegenüber der Herald Sun. Betroffen seien vor allem Seiten mit kinderpornografischem und anderem ungewollten Material. "Bislang haben wir insgesamt 1.300 solcher bedenklichen Seiten ausgeforscht", schildert Conroy. Um die Auswirkungen einer weitaus umfassenderen Blacklist auf die Internetperformance zu testen, werde man im Rahmen des Testlaufs aber bis zu 10.000 Webseiten filtern. Hintergrund hierfür ist ein Versuch, den die ACMA im vergangenen Sommer durchgeführt hatte. Dieser hatte gezeigt, dass die Netzgeschwindigkeit je nach installiertem Filter um zwei bis 87 Prozent langsamer werden kann.
Während von Seiten der Regierung damit argumentiert wird, dass der Testlauf notwendig sei, um "eine Filterlösung einzuführen, die für australische Familien effizient, effektiv und einfach zu nutzen" sei, hat das Bekanntwerden der entsprechenden Pläne in der Öffentlichkeit heftige Proteste ausgelöst. Kritiker werfen der Regierung schon jetzt vor, eine "Great Wall of Australia" nach chinesischem Vorbild errichten zu wollen. "Es bleibt vollkommen unklar, mit welchen Kriterien die ACMA festlegen will, welche Webseiten auf die 10.000 URLs umfassende Liste kommen werden und welche nicht", kritisiert etwa Colin Jacobs von der nationalen Bürgerrechtsgruppe Electronic Frontiers Australia. Die Regierung behaupte zwar, nur "ungewolltes und illegales Material" filtern zu wollen. "Im Endeffekt kann aber niemand genau sagen, welche Seiten auf der Blacklist landen werden", gibt Jacobs zu bedenken.
"Solche Filter-Vorstöße gegenüber den Internetprovidern gibt es immer wieder. Sowohl von Seiten der Behörden, die versuchen, kinderpornografische Inhalte im Web zu blockieren, als auch von der Film- und Musikindustrie, die dadurch die Online-Piraterie bekämpfen wollen", stellt Kurt Einzinger, Vorstandsmitglied des Verbands der österreichischen Internet Service Provider (ISPA) fest. Die Verpflichtung der Provider zum Blockieren bestimmter Seiten sei aber aus mehreren Gründen abzulehnen. "Zum Einen ist der gesetzliche Hintergrund eines derartigen Vorgehens noch nicht ausreichend geklärt und zum Anderen haben wir die Erfahrung gemacht, dass solche Filtersysteme technisch noch nicht ausgereift und sehr fehleranfällig sind", fasst Einzinger zusammen. "Auch der befürchtete Geschwindigkeitsverlust des Internets durch den Einsatz von Filtern ist durchaus ein Problem. Wie stark sich dieser bemerkbar macht, hängt aber von der spezifischen Art der verwendeten Filtertechnik ab", so Einzinger abschließend. - [Read more] |
Hund auf der Autobahn November 20, 2008 01:28:33Sankt Gallen/Kanton Solothurn (15.11.2008) - Am Samstagmorgen, kurz vor 9 Uhr, war ein Mann daran, in Lüsslingen seine Pferde auszumisten. Dabei entlief ihm sein 12-jähriger Hund. Der Jack Russel-Rüde machte sich in der Folge auf und davon und kam nicht, wie vom Besitzer erwartet und sonst üblich, zurück.
In der Zwischenzeit gelangte der Vierbeiner auf die Autobahn A5 und rannte auf der Fahrbahn resp. dem Pannenstreifen in Richtung Biel. Er lies sich durch nichts und niemanden aufhalten, wich jeglichen Anhalteversuchen aus und wechselte immer wieder die Laufrichtung sowie die Fahrbahnseiten.
Nachdem der Verkehr via Alarmzentrale angehalten, resp. gewarnt werden konnte – so war auch eine zeitweilige Tunnelsperrung nötig – und der Hund offenbar müde wurde, gelang es einer Polizeipatrouille, ihn aufzugreifen. Das Tier biss dabei einen Polizisten in die Hand. Nach der Fangaktion konnte der Rüde seinem Besitzer wieder übergeben werden. - [Read more] |
3-2-1-Meins November 20, 2008 01:28:28Sankt Gallen (15.11.2008) - Spirituosen, CD’s und Unterwäsche sind die beliebteste Beute der Ladendiebe überall in der Welt, stellte eine vom britischen Forschungszentrum Centre for Retail Research durchgeführte Studie fest.
Der Studie zufolge wurden im Laufe eines Jahres (ab 1. Juni 2007 bis Ende Mai 2008) in den europäischen Kaufhäusern insgesamt Waren im Wert von 71,2 Milliarden Euro gestohlen.
Wie die polnische Zeitung "Gazeta Wyborcza" berichtet, wurden im Laufe eines Jahres z.B. in 15 000 polnischen Läden Waren für 1,1 Milliarden Euro gestohlen.
Die polnischen Ladendiebe ziehen Spirituosen und Lebensmittel vor, wobei andererseits gerade der Alkoholkonsum das Interesse der Ladengäste für Weinflaschen anheizt.
Jeden Monat verschwinden in dem polnischen Lebensmittelhandelsunternehmen Tesco spurlos 1,5 Tonnen verschiedener Lebensmittel, allerdings ist das weniger als in Frankreich, Ungarn und Tschechien.
Gregory Popeck, Mitarbeiter der polnischen Filiale des Konzerns Checkpoint Systems, der Sicherheitssysteme baut und der diese Untersuchung initiiert hat, sieht schwarz: "Leider gibt es keine Hoffnung, dass die Zahl der Diebstähle im nächsten Jahr zurückgeht. Das ist natürlich eine Folge der Wirtschaftskrise. Wenn die Wirtschaft schwach wird, nimmt die Zahl der Diebstähle zu."
Ihm zufolge gibt es keinen Warenartikel, der nicht geklaut werden könnte. Die Ladenbesucher stehlen alles, einschließlich Waschmaschinen und Kühlschränke. Es ist ein Fall bekannt, wo eine 35-jährige Warschauerin einen Computermonitor 17 Zoll mitsamt der Tastatur an der Kasse vorbei tragen konnte. Der Zufall sorgte dafür, dass sie bei der Tat erwischt wurde: Beim Verlassen des Geschäftes machte sie das Personal auf sich aufmerksam, weil sie wegen der schweren Last stolperte und hinfiel.
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Ex-Stasi-Mitarbeiter lässt Wikipedia.de sperren November 20, 2008 01:28:24Sankt Gallen (15.11.2008) - Weil er mit den augenscheinlich entlarvenden Einträgen zu seiner Person nicht einverstanden ist, lässt ein Politiker der Linken Partei Deutschlands wikipedia.de sperren.
Ruft man die entsprechende Seite auf erscheint folgender Vermerk:
Mit einstweiliger Verfügung des Landgerichts Lübeck vom 13. November 2008, erwirkt durch Lutz Heilmann, MdB (Die Linke), wird es dem Wikimedia Deutschland e.V. untersagt, "die Internetadresse wikipedia.de auf die Internetadresse de.wikipedia.org weiterzuleiten", solange "unter der Internet-Adresse de.wikipedia.org" bestimmte Äußerungen über Lutz Heilmann vorgehalten werden. Bis auf Weiteres muss das Angebot auf wikipedia.de in seiner bisherigen Form daher eingestellt werden. Der Wikimedia Deutschland e.V. wird gegen den Beschluss Widerspruch einlegen.
Unser Tipp: Wer trotzdem wissen will was es da so anrüchiges zu lesen gibt, wählt einfach wikipedia.ch oder klickt gleich hier an.Nach Eingabe des Namens erscheint der komplette Eintrag zur Person des Herrn Heilmanns
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Vater und Sohn beim Holzen 150 Meter in die Tiefe gestürzt November 20, 2008 01:28:20Sankt Gallen (15.11.2008) - Am Samstagmittag sind in Wattwil, Bergli ein 70-jähriger Mann und sein 44-jähriger Sohn beim Holzen abgestürzt und schwer verletzt worden. Sie mussten mit der Rega ins Spital geflogen werden.
Kurz vor 11.30 Uhr waren die beiden Männer damit beschäftigt, eine Buche zu fällen. Als der Sohn die Buche umsägte, riss der Baum mehrere Äste von benachbarten Bäumen fiel. Diese fielen auf den 44-Jährigen. Als er auswich, stürzte er einen Abhang und schliesslich eine Felswand hinunter rund 150 Meter in die Tiefe. Er blieb schwer verletzt im Bachbett des Schmittenbaches liegen. Als sein Vater ihm zu Hilfe eilen wollte, stürzte auch dieser ab ins Bachbett. Zwei Buben, die dem Holzfällen zugeschaut hatten, schlugen Alarm.
Zur Bergung der beiden waren die Feuerwehr Wattwil, die Ambulanz und die Rega vor Ort. - [Read more] |
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